Sonntag, 16. März 2014

Kinderzimmer (bunter) gestalten

Das Kinderzimmer einrichten 

Wenn der Mutterschutz beginnt, hat man viel Zeit. Man kann nun intensiv darüber nachdenken, wie man das Kinderzimmer einrichten möchte. Welche Farben und Motiven sind geeignet, damit der Raum freundlich und einladend wirkt? 

Man stöbert in Internetforen, um sich Anregungen zu holen. Man besucht verschiedene Möbelhäuser. Angebote gibt es reichlich, und auch sehr schöne.Man hat die Qual der Wahl. 

Es gibt zahlreiche Variationen von eleganten Kinderzimmern mit Wiege, Wickeltisch und Co. Unterschiedliche Wanddekorationen, Tapeten, Bordüren und lustige Sticker sind erhältlich. Es gibt auch maßgeschneiderte Kinderlampen und bunte Teppiche, die eine behagliche Atmosphäre schaffen.

Vom Arbeitszimmer zum Kinderzimmer

Kaum kündigt sich der Nachwuchs an, muss oft auch das geliebte Hobby- oder Arbeitszimmer weichen. Kauft man die gesamte Einrichtung neu, kann dies natürlich teuer werden. Eine kostengünstige Alternative ist es, wenn man einige der alten Möbelstücke behält und ihnen eine neue Rolle zuweist.

Das geht natürlich nicht mit allem. Unser Futon/ Couch hatte eindeutig ausgedient und fand übers Internet sehr schnell einen zufriedenen neuen Besitzer.


Doch es gab ja auch noch ein Bücherregal. Nachdem es einmal von aller Last befreit war, sah es uns fragend an. Hatte es wirklich schon ausgedient, oder konnte man es nicht doch noch anderweitig verwenden. Warum eigentlich nicht. Die stetig anwachsende Versammlung der Stofftiere fand darin schnell ein neues Zuhause.


Der Wickeltisch

Ein Wickeltisch ist natürlich unentbehrlich. Bei sehr lebendigen Kindern, muss man sich allerdings sowieso nach ein paar Monaten eine Alternative überlegen, da das Kind herunterfallen könnte. Macht da eine solche Anschaffung wirklich Sinn?

Nachdem wir lange nach dem idealen Wickeltisch gesucht hatten, kamen wir auf die Idee, den Schreibtisch einfach umzufunktionieren. Statt ihn zu entsorgen, haben wir ihn einfach mit Hilfe einer Wickelauflage umfunktioniert.




Babybett - Beistellbett - Wiege

Und wo soll das Baby schlafen? Wiege, Gitterbett,
Beistellbett? Jedes hat Vor- und Nachteile. Eine klassische Wiege ist natürlich wunderschön, bietet jedoch nicht soviel Bewegungsfreiraum für die Kleinen.Am Anfang ist das kein Problem, denn sie bewegen sich noch nicht viel. Bereits nach ein paar Monaten muss man sich dann vielleicht bereits nach einer anderen Schlafgelegenheit umsehen.

Wir haben uns daher für ein Babybett entschieden, das vier Funktionen in sich vereint. Es ist Stubenbett mit Rollen, Wiege, lässt sich leicht zum Beistellbett umbauen und ist später auch als Bank für die Kleinen (Kuscheltiere oder Kind) nutzbar.


Babybett umgebaut als Bank mit Kuscheltieren darauf
Babybett als Bank
Wir hatten es als Beistellbett, Stubenbett und Bank in Gebrauch. Die Wiege haben wir nie benötigt. Das einzige, das zu bemängeln wäre, sind die Räder. Sie sind nicht sehr gut gerollt. Zum Glück mussten wir nur kurze Strecken mit dem Bett bewältigen. Positiv hervorzuheben ist die gute Ausstattung. Alles einzeln anzuschaffen (Matratze, Bettzeug, etc.) kann auch ins Geld gehen. 

Zum Wickeltisch, der Wiege und dem Spielzeugregal kamen zwei neue Kinderschränke vom Ikea hinzu. Es fehlte nur noch ein schöner Kinderteppich und fertig war das schöne Kinderzimmer. 

Bei der Auswahl des Teppichs haben wir Wert darauf gelegt, dass das Produkt schadstoffgeprüft und allergikerfreundlich ist. Der Teppich unserer Wahl war recht günstig, und ist in verschiedenen Farben und Größen erhältlich. Wir haben uns für ein frohes Orange entschieden.



Kinderbett - Gitterbett - Matratze

Als unser Baby sich zu drehen began, kam die Zeit für ein größeres Kinder- bzw. Gitterbett. Da Kinder gerne alles erkunden, indem sie es in den Mund nehmen, haben wir uns für ein Kinderbett aus unbehandeltem Naturholz entschieden. 

Etwas günstiger ist natürlich ein Ikea-Kinderbett. Aktuelle Testergebnisse gab es zu unserer Zeit leider keine. Bei einem vorherigen Test hatte allerdings ein günstiges Kinderbett von Ikea recht gut abgeschnitten, doch das entsprechende Modell gab es leider nicht mehr.  

Babys verbringen doch sehr viel Zeit im Bett. Besonders wichtig war uns daher auch ein hochwertige Matratze



Kinderzimmer bunt gestalten

Wer im Kinderzimmer farbliche Akzente setzen will, muss nicht unbedingt zu Pinsel und bunten Farben greifen. Mit Hilfe von Aufklebern für die Wand und Bordüren lässt sich eine kleine Märchenwelt mit Tieren und Naturelementen erschaffen.Wenn
man nicht basteln will, findet man im Internet das passende Motiv für den eigenen Geschmack.

Wir wollten dem Zimmer gerne eine persönliche Note verleihen. Die Entscheidung fiel auf einen Baum. Sucht man im Internet, findet man natürlich auch fertige Bäume für die Wanddekoration. Man kann den Baum aber auch leicht und günstig selbst erschaffen.
Man braucht dazu nicht viel :

  • selbstklebende Folie (Holzmuster), in fast jedem Baumarkt oder auch über amazon erhältlich (Kosten ca. 15 Euro).
  • verschiedene Stoffreste für die Blätter (als Meterware lassen sich auch 10 cm abschneiden, Kosten ca. 30 Euro)
  • Klebstoff
  • Schere und 
  • ein bisschen Phantasie
(Gesamtkosten ca. 50 Euro)

Wir haben uns vorher keine Skizze gemacht, der Baum entstand im Arbeitsprozess. Es sind immer neue und neue Äste dazu gekommen und irgendwann war er dann einfach fertig. Die übriggebliebenen Stoffreste bekamen Flügel und flogen als Vögel davon. 

Wir finden, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Eifrigen Lesern unseres Blogs wird der Baum vermutlich sehr vertraut vorkommen...

Stoffbaum-Deko-Kinderzimmer
Wanddeko-Baum

Autorin: ES

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