Freitag, 11. Dezember 2015

Achtung - Unser erstes eigenes Bilderbuch ist bald da!

Unser erstes Bilderbuch


Zeichnung eines kleine Vogelkindes
Gestatten, Matz!
Eine Weile lang ging es nun ja in unserem Blog etwas ruhiger zu. Gründe gab es natürlich viele.  Außer zwei Umzügen und neuen Arbeitsstellen, lag es zuletzt vor allem daran, dass wir recht intensiv an einem eigenen Bilderbuch gearbeitet haben. Wir freuen uns schon sehr darauf, es Euch in Kürze vorstellen zu können. Auf dem Bild, könnt ihr nun bereits den (kleinen) Hauptdarsteller der Geschichte sehen. Zum genauen Inhalt möchten wir heute aber noch nicht zu viel verraten – nur so viel: es ist oft wirklich besser, auf Mama und Papa zu hören. Stattdessen jetzt erst einmal ein paar Worte dazu, wie diese Geschichte zustande kam:


Die Vorgeschichte


Die Idee wurde eigentlich bereits vor einem Jahr geboren. Wir hatten ein paar Mal hintereinander Pech mit dem Kauf von Bilderbüchern gehabt. Nach diesen Enttäuschungen kam meine Frau auf die Idee, wir könnten doch selbst einmal ein richtig schönes Büchlein machen. Sie würde die Illustrationen machen und ich sollte die Texte beisteuern. Mal ganz ehrlich – ich nahm‘ diese Idee nicht richtig ernst und stimmte ganz leichtfertig zu: 

„Na klar, kein Problem. Sobald Du die ersten Bilder fertig hast, mache ich mich an die Texte.“ 
Ich war davon ausgegangen, dass meine Frau bald feststellen würde, dass das gar nicht so leicht ist, qualitativ hochwertige Illustrationen zu erstellen. Ich hätte mich nicht mehr irren können. Da wir für unseren Sohn immer verschiedene Geschichten erfanden, mangelte es uns nicht an Ideen. Meine Frau begann sofort mit der bildlichen Umsetzung und entwickelte mit Bleistift und Papier verschiedene Charaktäre. Diese Seite meiner Frau kannte ich bisher noch nicht. Sie hatte zwar schon erwähnt, dass sie sehr gern gezeichnet hatte, aber ich hatte keine Ahnung, dass so viel künstlerisch-kreatives Potential in ihr steckt. 

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Karuna Kalender - Hilfe für tibetische Schulkinder in Ladakh

Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu und es kommt nun wieder die Zeit, wo man einerseits gute Vorsätze für das neue Jahr macht und andererseits einen neuen Kalender benötigt. Warum also nicht einmal das eine mit dem anderen verbinden? 

Schulkinder der Rigjung Public School, Ladakh
Rigjung Public School, Ladakh
In diesem Sinne möchte ich jetzt sehr gerne auf das Kalenderprojekt einer befreundeten Fotografin hinweisen, die bereits seit 8 Jahren mit ihren ansprechenden Fotokalendern für eine gute Sache sammelt. Durch den Kauf der Karūṇā-Kalender (karūṇā, Sanskrit für Mitgefühl) erhält man nicht nur einen wunderbaren Kalender, sondern man unterstützt auch direkt das Schulprojekt "Rigjung Public School" in Ladakh, Indien.

Donnerstag, 26. November 2015

Elitekindergarten - Muss das sein?

Städtische Kinderkrippe oder Elitekita? Der enorme Konkurrenzdruck, der sich heute in der Arbeitswelt breit gemacht hat, spiegelt sich selbstverständlich auch in der Erziehung wider. Viele Eltern denken, sie müssen ihre Kinder früh darauf vorbereiten, um ihnen in der harten Welt der Erwachsenen einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Da liegt es dann Nahe, eine bilinguale Privatkrippe/Kindergarten zu suchen. Hiervon zeugt auch die angebotene Vielzahl zusätzlicher Fördermaßnahmen in den Einrichtungen: von der Babyzeichensprache für Babys ab 6 Jahren über musikalische Früherziehung, Sportkurse, Fremdsprachenunterricht bis hin zum Sachunterricht wird hier alles geboten. Teilweise wird hier explizit mit einem versprochenen Vorsprung für die spätere schulische Laufbahn geworben. Schon früh sollen Begabungen erkannt und gefördert werden. 

Natürlich bedeutet dies auch einen enormen zeitlichen Mehraufwand für die Eltern, oft bedingt durch längere Anfahrtswege, die scheinbar gerne in Kauf genommen werden. In der Regel sind solche privaten Angebote natürlich fast immer sehr viel teurer als  herkömmliche städtische oder kirchliche Betreuungseinrichtungen. Bei der Kinderkrippe Little Giants in Frankfurt kostet ein Vollzeitbetreuungsplatz derzeit (Stand November 2015) laut Webseite zum Beispiel 1250 Euro im Monat. Schnell wird so die Wahl der Kinderkrippe/Kindergarten zum Statussymbol. Wer weiß, vielleicht mag es ja zukünftig bei Bewerbungen erforderlich sein, neben Schulzeugnissen auch die Dokumentation über den vor-schulischen Werdegang (Kindergarten-Portfolio) mitzuschicken. 

Montag, 25. Mai 2015

Fahrradanhänger fürs Kind - Preiswert mobil?

Mobil ohne Auto - Erfahrungen mit unserem Kinderfahrradanhänger

Kindersitz oder Anhänger

Lebt man in einer Umgebung, in der man sich maßgeblich mit dem Fahrrad fortbewegt oder man möchte ganz bewusst lieber mit dem Fahrrad fahren, steht man früher oder später vor der Entscheidung: Kindersitz oder Anhänger?

Thule Chariot Coaster Kinderanhänger fürs Fahrrad in blau
Stauraum auf der Rückseite des Thule Coaster
Diese Entscheidung fiel bei uns deutlich für den Fahrradanhänger aus. In puncto Sicherheit und Bequemlichkeit lagen die Vorteile auf der Hand. Der sich zusätzlich bietende Stauraum des Anhängers spielte bei unserer ursprünglichen Entscheidung keine Rolle. Dass man hier aber Rucksack, Jacke, Schuhe oder auch Einkauf unterbringen kann ist echt praktisch. Wir würden darauf heute nicht mehr verzichten wollen. Unseren alten Lastenanhänger verwenden wir heute nur noch gelegentlich für  Großeinkäufe.

Thule Chariot Coaster (blau) vor der Abfahrt
Unser Thule Coaster im Einsatz
Natürlich sind Kinderanhänger viel teurer als Kindersitze. Da wir uns das Bringen und Abholen von der Kinderkrippe aber teilen, hätten wir ansonsten sowieso zwei Kindersitze benötigt. Der Preisunterschied wäre dadurch nicht mehr so groß ausgefallen. Mit dem Anhänger bekommt man aber auch deutlich mehr fürs Geld. Es bedeutet allerdings auch, dass man zu Hause ausreichend Platz dafür benötigt. 

Samstag, 16. Mai 2015

Bilderbuchtipp: unsere aktuellen Top 3 Lieblingsbücher für Kinder ab 2 Jahren

Unsere kleine Leseratte

Unser Sohn (fast 2,5) hat sich mittlerweile zu einem echten Bücherwurm entwickelt. Wenn er mal nicht draußen mit uns unterwegs ist oder zu Hause auf einem fahrbaren Untersatz herumdüst, kommt zwangsläufig sehr rasch die Frage auf: "Mama/Papa Buch lesen?" Er hat dabei eine erstaunliche Ausdauer und seine Lieblingsbücher müssen dann auch gerne dreimal hintereinander vorgelesen werden. 

Am Anfang waren wir beim Kauf leider nicht sehr selektiv, aber wir merkten rasch, dass die Qualität doch sehr unterschiedlich ist. Wir nehmen mittlerweile kein Buch mehr mit, ohne es uns vorher gründlich anzusehen. Wir geben lieber etwas mehr aus und haben dann ein Buch, dass sich gut liest. Auch wenn unsere "Kinderbibliothek" mittlerweile recht umfangreich ist, kommen auch die weniger guten Bücher immer mal wieder dran und das macht beim Vorlesen wenig Freude. Da wir selbst auch immer für gute Büchertipps dankbar sind, stellen wir Euch hier nun sehr gerne unsere aktuellen Top 3 vor:

 

Das aktuelle Lieblingsbilderbuch: Wo ist Mami? - Ab 2 Jahren

Der derzeitige Renner: Wo ist Mami? (ab 2 Jahren) von den Machern des Grüffelo, Axel Scheffler und Julia Donaldson (Beltz & Gelberg Verlag). Wir haben das Buch etwa seit einer Woche und unter dreimal Vorlesen in Folge kommen wir aktuell nicht davon. Die Zeichnungen sind sehr ansprechend und kindgerecht, aber viel wichtiger: die Geschichte, die es erzählt ist sehr gut und sogar auch lustig. Ich muss auch selbst beim Lesen immer wieder schmunzeln.  

Dienstag, 12. Mai 2015

Hilfe für die Erdbebenopfer in Nepal - 2015

Spenden für die Opfer des großen Bebens in Nepal 

Update: kaum habe ich diesen Beitrag online gestellt, erfahre ich, dass es wieder ein Nachbeben der Stärke 7,3 gab. Die ersten Zahlen, die sicher in den nächsten Tagen noch rasch in die Höhe schnellen werden, lassen vermuten, dass es auch wie vor zwei Wochen viel zu viele Opfer zu beklagen geben wird. Dies macht diesen Aufruf, für nepalesische Erdbebenopfer zu spenden, nur noch dringlicher!
 
Bodhnath Stupa, Kathmandu, nach dem Beben 2015
Bodhnath Stupa, Kathmandu
Wie mittlerweile allgemein bekannt, wurde Nepal am 25. April 2015 von einem enormen Erdbeben der Stärke 7,8 erschüttert. Es war noch in weiter Entfernung bis hin nach Neu Delhi zu spüren, traf aber vor allem das Kathmandu-Tal und die umliegenden Bergregionen. Es hinterließ ein Bild des Grauens, das nur allmählich in vollem Umfang klar wird, da viele der Regionen sehr abgelegen sind. Berufsbedingt schmerzt mich natürlich die Verwüstung der zahlreichen Kulturschätze, doch sind es in erster Linie die Menschen, an die ich jetzt denke.



Wiederaufbau nach dem Beben 2015, Nepal
Wiederaufbau
Während meines Studiums verbrachte ich viel Zeit in Indien und der betroffenen Himalaya-Region und habe das Land und seine Menschen schätzen und lieben gelernt. Auch wenn die meisten meiner Freunde und Bekannte es mehr oder weniger gut überstanden zu haben scheinen, bin ich betroffen. Bereits vor dem Unglück, wurde die Lage in Kathmandu in den letzten Jahren immer schlechter. Korrupte Regierungen wechselten einander ab und das Land steuerte in den Kollaps. Die Infrastruktur lag schon vor dieser Katastrophe am Boden, und wie so oft, trifft es jetzt natürlich wieder besonders die Schwachen hart, insbesondere Kinder, Alte und Behinderte.

Sonntag, 10. Mai 2015

Babyflaschen aus Edelstahl - sicher ohne Weichmacher

BPA-freie Babyflaschen - eine weitere Alternative: Fläschchen aus Edelstahl

In einem unserer ersten Erfahrungsberichte hatten wir über BPA-freie Babyflaschen aus Glas berichtet. Auch wenn die letzte unserer ursprünglich vier Glasflaschen nach zwei Jahren intensiver Nutzung mittlerweile das Zeitliche gesegnet hat, sind wird rückblickend weiterhin mehr als zufrieden. Wir würden es wieder ganz genauso machen. In der letzten Zeit scheinen aber auch Flaschen aus Edelstahl als Alternative zu Plastikfläschchen in Mode gekommen zu sein. Einige bekannte Hersteller sind Pura Kiki, Organic Kidz, Klean Kanteen und Green Kid. Das war für uns natürlich ein Anlass, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Hier ein kurzer Bericht. 



Vorteile der Edelstahlflaschen

Auf den ersten Blick, wirken die Vorteile der Metallflaschen überzeugend: ebenso wie bei den Glasflaschen, muss man sich bei Babyflaschen aus Metall natürlich keine Gedanken über BPA oder andere Weichmacher im Fläschchen machen. Es ist mit einer geringen Belastung an Schadstoffen oder Allergenen im Material zu rechnen. Darüber hinaus sind sie natürlich äußerst stabil. Auch wenn wir die von uns verwendeten primamamma-Glasflaschen als sehr robust erlebt haben, sind Metallflaschen natürlich klar im Vorteil was die Haltbarkeit angeht. Sie überstehen Stürze auf den Boden (auch Steinböden) vermutlich besser als der Boden (insbesodere natürlich Stein- und Holzböden) selbst.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Elternratgeber Babyjahre - Der richtige Rageber für die ersten vier Jahre

Babyjahre von Remo H. Largo

Babyjahre bei Amazon
In der Rubrik "Ratgeber für Eltern" kann man Remo Largo's Babyjahre getrost als Standardwerk bezeichnen, dass sich nach wie vor größter Beliebtheit erfreut - und das zu recht. Es ist ein großartiges Buch, in dem sich alles findet, was man über die Erziehung während der ersten vier Lebensjahre wissen muss. Die FAZ bezeichnet es gar als "in jedem Familienhaushalt unentbehrlich". Aus unserer eigenen Erfahrung können wir dem Aufdruck auf dem Einband voll und ganz zustimmen. Dieses Buch, knapp 600 Seiten lang, ist in der Tat "längst ein Klassiker und gehört als das einzige Buch, das Eltern wirklich brauchen, in jede Erstausstattung." Das Buch eignet sich ideal als Geschenk für werdende Eltern. Wir haben es selbst vor der Geburt unseres Kindes als Geschenk erhalten und waren bald sehr froh es zu haben.

Sonntag, 25. Januar 2015

Der Fuhrpark für Babys - Kinderlaufräder und andere fahrbare Untersätze

Die Qual der Wahl bei den Babyfahrzeugen

Früher bekam man zum ersten Geburtstag ein Schaukelpferd geschenkt, doch heutzutage sind eher Fahrzeuge angesagt, die eine schnellere Mobilität ermöglichen. Hört man sich im Freundeskreis um, werden zumindest für Jungen sehr oft Rutschautos (Bobbycars), Laufräder oder Dreiräder verschenkt. Da sich unser Kind natürlich wahnsinnig für alle Fortbewegungsmittel interessierte, haben wir ebenfalls beschlossen, ihn mit einem Lauflernrad zu überraschen. Bekannte Marken auf diesem Gebiet sind Puky, Smoby, Kettler, und wir standen nun vor der Wahl.

Im Gegensatz zu Dreirädern, die anfänglich von den Eltern an der Stange geführt werden und in denen die Kleinen passiv darin sitzen, sind Rutschfahrzeuge die bessere Alternative, um die Motorik der Kinder zu fördern und ihnen Freiraum für den Bewegungsdrang zu geben. 

Das Laufrad MyRunner von Geuther

Unsere Entscheidung fiel auf das Rutschfahrzeug Geuther Laufrad MyRunner (bei Amazon erhältlich). Überzeugt haben uns die schöne Ausführung aus massiver Buche und die schlichte Form ohne viel Schnicknack. Es ist auch in der Farbkombination rot/naturholz erhältlich, die uns sehr ansprach. Zudem verfügt das  Rutschrad über Gummireifen, was die (mehrheitlich) geräuschlose Benutzung des Fahrzeugs in der Wohnung ermöglicht.
Das Laufrad MyRunner von Geuther, naturholz / rotZwar wird das Fahrzeug vom Hersteller ab 18 Monaten empfohlen, aber wir denken, dass es für Kleinkinder, die bereits selbständig gehen, das richtige Geschenk sein kann. Den besten Beweis lieferte die Tochter einer Freundin, die sich mit ihren 11 Monaten  daraufsetzte und schon instinktiv wusste, wie sie ihre Beine einsetzen musste, um voranzukommen. Bei unserem Sohn dauerte es ein wenig länger, bis er die richtige Technik herausfand. Es war witzig zuzusehen, wie er es anfänglich benutzte. Statt sich darauf zu setzen und sich mit den Beinen vom Boden abzustoßen, lief er mit dem Sattel zwischen den Beinen herum. Aber auch so hatte er bereits mit eine Jahr viel Spaß damit.

Donnerstag, 8. Januar 2015

10 Dinge, über die sich (fast) jede Mutter freut

Mama's Top Ten Wunschliste

Allen Männern, die in höchster Panik mal wieder auf der Suche nach einer kleinen Überraschung sind, sei gesagt: mit den folgenden zehn Dingen könnt Ihr Eurer Partnerin immer mal wieder eine kleine Freude machen. Ob sich alles davon als Geschenk für Geburtstag, Weihnachten, Muttertag oder Namenstag eignet, sei jedoch dahingestellt. Regelmäßige  Überraschungen und Aufmerksamkeiten sind aber mindestens genauso wichtig. Sie halten uns bei Laune - und das wollt Ihr doch sicher. Das Beste daran: die meisten davon kosten Euch - haltet Euch fest - rein gar nichts. Natürlich gilt das Meiste davon auch für Hausmänner...

1. Ausnahmsweise mal keinen Popo sauber machen müssen (außer den eigenen)

Auf dem Boden liegende volle Windel

Ja, wir lieben unsere Kinder, aber genug ist genug. Wenn Ihr zufällig Morgens oder Abends mal da seid und wir Euch fragen, windet Ihr Euch bereits. Ihr versucht, Euch doch tatsächlich, um ein einziges Mal Windel wechseln zu drücken. Was sollen wir da sagen? Im Gegensatz zu Euch, haben wir leider keine kostenlose Putzkraft, Köchin und Geliebte in Personalunion, an die wir die Arbeit delegieren könnten. Ja, wir sind schon zu bemitleiden... 

2. Einmal nicht schimpfen und diskutieren müssen 

Wir sind uns bewusst, das unsere Kinder nicht immer tun, was wir von Ihnen verlangen, aber unser Mann sollte doch nach den Jahren der Ehe wenigestens ein paar der grundlegenden Regeln des Zusammenlebens beherrschen. Wenn es Euch aus nicht nachvollziehbaren Gründen schwer fällt auf der Toilette zu sitzen und Ihr lieber im Stehen pinkelt, dann macht doch wenigstens den Deckel hoch (idealerweise vorher) und verwischt hinterher gegebenenfalls Eure Spuren. 

Ach ja, und überschüttet uns auch bitte nicht mit guten Ratschlägen für die Kindererziehung, auch (oder gerade) wenn sie gut gemeint sind. Das gilt übrigens auch für Bekannte und Verwandte. Nichts gegen eure Qualitäten als Dozenten oder Lehrer, aber wenn Euch unser Kind so sehr am Herzen liegt, dann beteiligt Euch doch einfach regelmäßig bei der Erziehung. Da könnt Ihr Eure zweifellos hervorragenden Ideen mal einem richtigen Härtetest unterziehen.

3. Ein gründlicher Hausputz (vorzugsweise durch jemand anderen)

Bleiben wir doch gleich beim Hausputz. Wieso müssen das eigentlich immer wir Frauen machen? Nein, ein Putzgen gibt es nicht. Allerdings entspricht es wohl der Tatsache, dass wir das (meistens) wesentlich gründlicher (und effektiver) und ohne viel Murren  erledigen. Wenn Ihr schon nicht selber putzen wollt, wie wäre es dann mit einer Putzfrau? Kommt aber bitte nicht auf die Idee und schenkt uns einen neuen Staubsauger, es sei denn, wir bitte ausdrücklich darum. Aber auch dann ist das eigentlich kein richtiges Geschenk und Ihr solltet keinen Begeisterungsjubel erwarten. Ihr freut Euch ja auch nur bedingt, wenn Euch Euer Chef neues Büromaterial zur Verfügung stellt. Kleiner Tip: Geschirr, spült sich auch nicht von alleine - hier ist Hilfe ebenfalls stets willkommen